Von Grund auf richtig gärtnern

Gartenboden, Erden und Substrate

Ein gesunder, fruchtbarer Boden ist die Grundvoraussetzung für gutes Pflanzenwachstum. Schon ein paar gezielte Maßnahmen kommen regem Bodenleben zugute. Auch die richtigen Erden und Substrate sind für schöne und gesunde Pflanzen wichtig. Wir stellen die wichtigsten Bodentypen vor, geben Tipps und zeigen, welche Substrate derzeit auf dem Markt sind und was sie können.
Anhand von Bodentests und -analysen können auch weniger erfahrene Gärtner ihrem Gartenreich auf den Grund gehen – und durch einfache Maßnahmen wie Einarbeiten von Sand oder Kompost je nach Problemfall Abhilfe schaffen. Sand macht verdichteten Boden durchlässiger, gut ausgereifter Kompost versorgt ihn mit reichlich Nährstoffen und Humus und erhöht die Speicherkapazität.
Bei Rindenmulch ist zu bedenken, dass er viel Stickstoff bindet. Damit vor allem bei immergrünen Pflanzen kein Mangel entsteht, sollte Hornmehl ausgebracht werden. Zu frühes Mulchen im Frühjahr erstickt zarte Pflänzchen im Keim. Im Sommer dagegen bewahrt eine Mulchschicht den Boden vor starker Austrocknung. Unkräuter werden unterdrückt, wichtige Bodenorganismen haben ein schützendes Dach über dem Kopf. Denn reges Bodenleben ist die beste Grundvoraussetzung für einen schönen Garten.

Umgraben und Lockern gehört zu einer regelmäßigen Bodenkur. Dabei kann bei Bedarf Sand oder Kompost eingearbeitet werden (Foto: msg/M. Schröder)
Umgraben und Lockern gehört zu einer regelmäßigen Bodenkur. Dabei kann bei Bedarf Sand oder Kompost eingearbeitet werden (Foto: msg/M. Schröder)
Schlagworte zum Artikel: BodenSubstratKompostGartenpraxisErdeMulch

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