Tipps zur Reinigung und Pflege
Holzbank für den Garten (Foto: Garpa)
Durch das Versiegeln der Oberfläche von Holzmöbeln wird Bildung einer silber-grauen Patina verhindert und das Holz behält seine natürliche Tönung. (Foto: Garpa)

Gartenmöbel pflegen: Gartenmöbel aus Holz

Die meisten Hölzer, aus denen Gartenmöbel gefertigt werden, sind von Natur aus gegen Verrotten und die Einflüsse der Elemente geschützt. Obwohl Versiegelungen helfen, die Farbe zu bewahren und Abnutzung und Verschleiß entgegenwirken, sind sie nicht notwendig. Unbehandelt entwickelt das Holz eine silber-graue Patina und benötigt nur wenig Pflege.
Für die Holz-Pflege ist die Holzart, aus der ein Möbelstück gefertigt ist, eigentlich zweitrangig. Wichtiger ist, wie das Holz vorbehandelt ist. Holz jeglicher Art kann lackiert, gewachst, geölt oder gelaugt werden. Diese Behandlungen pflegen die Oberfläche und schützen das Holz bzw. Möbelstück vor Beschädigungen.

Gewachste Hölzer

Gegenüber lackierten Hölzern sind gewachste Holzoberflächen empfindlich. Verschüttete Flüssigkeiten, auch Wasser, sollten sofort mit einem saugfähigen Tuch abgewischt werden, um dauerhafte Flecken auf der Oberfläche zu vermeiden. Je nach Bedarf und Beanspruchung sollte die Holzoberfläche regelmäßig mit passendem Holzwachs nachgewachst werden. Das Wachsen schützt, pflegt und reinigt die Oberfläche Ihrer Holz-Möbel in einem einzigen Arbeitsgang.

Geölte und/oder gelaugte Hölzer.

Geölte und gelaugte Hölzer bleiben auf der Oberfläche offenporiger als mit einer Wachsschicht überzogene. Weshalb sie aber auch fleckenanfälliger sind. Zum Einölen von Hölzern ist lediglich ein Lappen nötig, mit dem das Möbelpflege-Öl auf die Holzoberflächen auftragen wird, bei Bedarf auch mehrmals. Anschließend muss das Holz trocknen. Außerdem empfiehl sich Papier auf die Holzoberfläche zu legen. Es saugt nicht benötigtes Möbel-Öl auf und verhindert unerwünschtes Nachfetten des Möbelstücks. Nach rund 24 Stunden sollte die Holzoberfläche wieder staubtrocken sein. Durch die Behandlung von Holz mit Holzlauge wird eine unschöne Vergilbung des Holzes durch z.B. UV-Strahlung verhindert. Holzlauge ist besonders für Holz-Möbel im Außenbereich geeignet, aber auch im Haus kann sie für jedes Holz verwendet werden.
Pflegeöl für Teak-Holzmöbel (Foto: Kettler)
Tipp: Zum Reinigen geölter oder gelaugter Hölzer eignet sich besonders grüne Seife (Schmierseife). Sie ist rückfettend und bildet keinen Film auf dem offenporigen Holz. (Foto: Kettler)

So reinigen und pflegen Sie richtig!


    Reinigung – Um Verschmutzungen und Moder zu beseitigen, schrubben sie diese mit einer weichen Wurzelbürste und sauerstoffhaltigem Reinigungsmittel ab. Um Rostflecken und Vogel-Kot loszuwerden oder um die ursprüngliche Farbe des Holzes wieder zu erlangen, behandeln Sie das Holz mit einem feinen Schmirgelpapier oder sandstrahlen es vorsichtig. Alternativ können Sie spezielle Holz-Bleichmittel verwenden. Chlor sollte nicht verwendet werden. Es kann das Holz beschädigen.

    Pflege – Um das Holz vor Sonnenstrahlen, Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen, oder um die Farbe zu erhalten, können Sie es versiegeln. Zunächst reinigen Sie das Holz und entfernen alle alten Lackschichten etc. Tragen Sie ein Wasser abweisendes Holzschutzmittel auf oder verwenden Sie eine gut einziehende Beize. Deren Inhaltsstoffe minimieren Sonnenschäden. Am besten informieren Sie sich beim Hersteller der Möbel, wie oft sie die Anwendung durchführen müssen. In der Regel sind es alle ein bis drei Jahre.


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