Markisen, Schirme, Segel
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Mit flexibel aufstellbaren Dächern, die sich mit einer Kurbel auf und zurollen lassen, wird das Zimmer im Freien auch im Hochsommer zum Lieblingsplatz (Foto: "Antibes" von Garpa, Kollektion 2016)

Sonnenschutz im Garten

Schattenplätze sind jetzt heiß begehrt, aber nicht jeder kann seinen Lieblingsplatz unter einer ausladenden Baumkrone einrichten. Zum Glück gibt es für nahezu alle Ecken und Ansprüche passende Markisen, Sonnenschirme oder Sonnensegel.

In letzter Zeit haben sich die optisch ansprechenden Sonnensegel zum Trend entwickelt, denn sie sich günstiger als Markisen und auch auf kleinem Raum ein schöner Hingucker. Die Tuchflächen gibt es als starre Variante, die sich an jeder beliebigen Stelle auf und im Handumdrehen wieder abbauen lässt. Außerdem sind sie als fest installierte Sonnensegel erhältlich. Planen Sie mehrere Befestigungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Höhen ein, an denen mithilfe von Karabinern die Segel je nach Sonnenstand eingehängt werden können.

Andere Sonnensegel rollen ihr Tuch per Motor ein, wenn Wind oder Regen drohen. Solche Systeme können bis zu 70 Quadtratmeter beschatten und eignen sich daher besonders für große Gartenpartys. In jeder Ausführung sollte sichergestellt sein, dass der Regen am Sonnensegel abperlen kann, sonst bilden sich Wasserbeulen.

Sonnensegel (Foto: Windhager, 2016)
Optisch reizvolle Sonnensegel sind gute Alternativen zur klassischen Markise und können an die individuellen Ansprüche angepasst werden (Windhager, Sommer 2016)

Variantenreiche Sonnenschirme

Die Klassiker unter den Schattenspender bieten variablen Schutz auf Terrasse, Balkon oder im Garten. Außerdem sind Sonnenschirme fix aufgebaut und mobil – letzteres hängt natürlich vom Ständer ab. Dieser sollte auf Gewicht und Maße des Schirms abgestimmt sein, sonst weht ihn die nächste starke Windbö davon. Einige Sonnenschirmmodelle haben integrierte Rollen und Haltegriffe, mit denen man sie problemlos verschieben kann. Vermeiden Sie Schirmfüße mit scharfen Kanten, daran kann man sich leicht verletzen.

Leichteres Öffnen ausladender Schirme ermöglicht z.B. eine Kurbel in der Mitte. Ein seitlich angebrachter Teleskop-Arm ist ideal für die Beschattung größerer Lounge- oder Essgruppen, da kein Ständer in der Mitte stört. Zudem gibt es auch Sonnenschirme mit Schwenkarm, die man direkt an der Hauswand anbringt.

Alte oder langweilige Schirme lassen sich recht leicht kreativ aufpeppen: Bringen Sie Stoffblüten an, verzieren Sie ihn mit bunten Troddeln und Pailletten, hängen Sie ein lustiges Windspiel in die „Speichen“ oder schreiben Sie mit Stofffarbe einen schönen Spruch auf unifarbenes Gewebe – schon haben Sie einen individuellen Hingucker.

Sonnenschirm (Foto: Ikea, Sommer 2016)
Unter entsprechenden Hüllen sind Stock- oder Teleskopschirme gut verpackt und vor Wind und Regen geschützt (Foto: Ikea, Sommer 2016)

Pflegehinweise

Sonnenschirme und Sonnensegel sollten regelmäßig gereinigt werden, damit sie möglichst lange halten und gut aussehen. Bei geringer Verschmutzung reicht oft schon Abfegen oder ein leichter Regenschauer. Bei groberen Flecken den Stoff mit milder Seifenlösung und einem Schwämmchen putzen, abspülen und trocknen lassen.

Stehen Schirme oder Markisen längere Zeit geöffnet, kann sich unschöner Grünbelag bilden. Hierfür gibt es spezielle Reiniger im Handel. Wird die Markise mit einem Hochdruckreiniger (z.B. von Kärcher) gesäubert, sollte danach zur Sicherheit die Imprägnierung erneuert werden. Text: Maria Barner / Eva Bolta

Markise reinigen (Foto: Kärcher)
Mit einem speziellen Aufsatz ist die Reinigung der Markise mit dem Hochdruckreiniger kein Kraftakt mehr (Foto: Kärcher)

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Schlagworte zum Artikel: SonnenschirmSonnenschutzSchattenspenderSchatten im gartenMarkise
Redaktion Wohnen und Garten am Aug 16, 2016


Vielen Danke, liebe Petra, das freut uns sehr :)


Petra1235 am Aug 9, 2016


Super Beitrag:)


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