Winterliches Blüten-Highlight
Alpenveilchen (Foto: iStock)
Das Alpenveilchen erfreut uns zur kalten Winterzeit mit ihren anmutigen Blüten. (Foto: iStock)

Anmutiger Winterblüher: Alpenveilchen



Wenn die Tage immer kürzer werden und es draußen grau und nass ist, freuen wir uns über einige Farbtupfer. Diese holen wir uns mit liebenswerten Alpenveilchen ins Haus. Längst zählen die zarten Blüten nicht mehr zu den altbackenen Topfpflanzen, sondern begeistern uns in bezauberndem Rot, Weiß Rosa und Violett.
Besonders beliebt und auffällig sind Sorten in kräftigen Rosatönen (z.B. 'Amaze Me Pink' ). Danach ist noch lange nicht Schluss: Das Alpenveilchen erscheint auch mit schneeweißen (z.B. 'Super Serie Verano' ) oder rot-umrandeten Blüten, mit glatten Blättern, im Rüschen-Rock sowie in der klassischen Größe oder im Miniaturformat.
Das Alpenveilchen, das trotz des Namens nicht aus den Alpen, sondern aus dem fernen Asien stammt, hat viel zu bieten. Ganz gleich ob gesäumt oder glatt, Mini, Midi oder Maxi – mit dem Winterblüher sagen wir der Tristesse Adieu.

Alpenveilchen mit rotem Rand (Foto: Alamy)
Von wegen altmodisch – Das Alpenveilchen trumpft mit auffällige Rändern und gesprenkelten Blütenblättern auf. (Foto: iStock)

Die Geschichte des Alpenveilchens

Bereits 1621 wird das Zimmeralpenveilchen (Cyclamen persicum) schriftlich erwähnt. 1746 schließlich erreicht es Deutschland, hat aber erst über hundert Jahre später seinen Durchbruch, als der Züchter Richard Müller es mit seiner Sorte „Splenders“ schafft, großblumige Hybriden zu ziehen. Danach ist das Alpenveilchen zu einer beliebten Topfpflanze geworden, die früher über mehrere Saisons gehegt und gepflegt wurde.

Heute sind die preisgünstigen Topfpflanzen selten für die Ewigkeit bestimmt, denn in ihrer sommerlichen Ruhepause sind sie leider kein Blickfang mehr. In der heißen Jahreszeit sollten sie an einem schattigen Ort im Freien platziert werden. Wenn der Garten dann sein tristes Winterkleid überzieht, erfreuen sie uns wieder mit ihrer leichten Blütenwolke in den schönsten Farben. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass noch viele Knospen vorhanden sind, sodass sich die Blütezeit lange hinauszieht.

Dekorative Alpenveilchen in rosa (Foto: WG/Susanne Grüters)
Nicht nur auf der Fensterbank eine Zier: Die zarten Blüten ergeben auch eine wundervolle Tischdekoration (Foto: WG/Susanne Grüters)

Pflegetipps

Damit man lange etwas von der Schönheit hat, sind einige Punkte bei der Pflege zu beachten: Das Alpenveilchen verträgt weder die pralle Sonne, noch warme Heizungsluft. Am besten ist eine Zimmertemperatur zwischen 15 und 18 Grad. Wenn die Erde trocken ist, sollte von unten bewässert werden, um die Knolle vor Schimmel zu schützen. Dafür den Topf mit der Pflanze für 20 Minuten in eine Schüssel zimmerwarmes Wasser stellen, vollsaugen und abtropfen lassen. Düngen sollte man das Alpenveilchen alle zwei Wochen und das ausschließlich während der Wachstumsphase.
Text: Berta Leinweber

dekorative Alpenveilchen in rosa (Foto: WG/Susanne Grüters)
Wer ein winterliches Blumenpresent verschenken möchte, liegt mit dem Alpenveilchen goldrichtig. (Foto: WG/Susanne Grüters)

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Schlagworte zum Artikel: VeilchenAlpenveilchenCyclamen persicumWinterblüherZimmerpflanze
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