Tischkultur

Mit frischen grünen Kräutern kochen

Die Kräutersaison beginnt im April und im Laufe des Frühlings kommen immer neue Arten dazu. Bis zum Höhepunkt im Sommer werden die Aromengeschenke der Natur immer intensiver, während der Duft, die ätherischen Öle und die Blüten der Kräutertöpfe schon von Weitem locken.
Links: Bärlauch – der Knoblauch der Wälder. Mitte: Brot mit Basilikum (Beide Fotos: Susanne Grüters)- Rechts: Eine Kräuterleiter hält frische Kräuter griffbereit (Foto: Discovery).
Links: Bärlauch – der Knoblauch der Wälder. Mitte: Brot mit Basilikum (Beide Fotos: Susanne Grüters)- Rechts: Eine Kräuterleiter hält frische Kräuter griffbereit (Foto: Discovery).
Manche Kräuter lassen sich wie Spinat zubereiten, etwa Borretschblätter oder die jungen Triebe der Brennnessel. Solche frühlingshaften Eskapaden in der Menüplanung sind nicht nur köstlich, sie tun auch der Gesundheit gut, denn viele Kräuter verfügen über eine bemerkenswerte Menge an wertvollen Inhaltsstoffen wie Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen. Den Salat aus dem Treibhaus stellen die jungen Emporkömmlinge mit ihren inneren Werten jedenfalls mit Leichtigkeit in den Schatten.
Pflanzschilder
Pflanzschilder "Thymian", "Salbei", "Basilikum" (Foto: www.garden-home.de)

Eine köstlich duftende Vielfalt

Besonders die ersten Kräuter sind überaus gesund, weil sie sich mit einer Vielzahl an Vitalstoffen gegen das zuweilen noch kühle Wetter wappnen müssen – und davon können wir jetzt profitieren! Wer keine eigenen Kräuter im Garten hat, der begibt sich am Samstagmorgen auf den Markt. Hier gibt es eine beeindruckende Vielfalt der jungen Aromaten zu entdecken.
Schließen Sie die Augen, zerreiben Sie die Kräuter leicht mit den Fingern und atmen Sie die ätherischen Düfte ein, womit könnte dieses Aroma harmonieren? Die richtigen Begleiter wie grünen Spargel, junge Erbsen und Kartoffeln finden sich gleich gegenüber, ebenso Kräuter für die Frankfurter Grüne Soße mit Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch, die traditionell am Gründonnerstag serviert wird.
Nehmen Sie ruhig ein Bund mehr mit, so haben Sie gleich eine gute Basis für weitere frühlingshafte Rezepte – und vielleicht findet sich sogar ein Käsemeister, der Ihnen herrlich grünen Kräuterkäse verkauft! Text: Heike Behrens
Schlagworte zum Artikel: KochenKräuterFrühjahrRezept

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