Wissenswertes und Rezepte
Rot, schwarz oder weiß: Johannisbeeren sind gesund und lassen sich in vielen Rezepten verarbeiten. (Foto: marguerite)
Johannisbeeren
Die Johannisbeeren verdanken ihren Namen dem Erntezeitpunkt, denn die meisten Sorten sind um den Johannitag am 24. Juni reif.
Zum Glück halten sich die Johannisbeeren am Strauch sehr lange. Deshalb muss man nicht gleich alle Johannisbeeren auf einmal verarbeiten, sondern kann sie am Strauch hängen lassen, bis der erste Vorrat verbraucht ist.
So bleiben auch die gesunden Inhaltstoffe erhalten.
Was Sie zudem über die leckeren Johannisbeeren wissen sollten und was Sie aus den Früchten zaubern können, erfahren Sie hier:
Schwarze Johannisbeeren (Foto: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse)
Schwarze Johannisbeeren
Die schwarze Johannisbeere hat viele verschiedene Namen, zum Beispiel Ahlbeere, Schwarze Ribisl, Gichtbeere, Bocksbeere, Wanzenbeere, Black Currant oder Cassis.
Haben Sie schon mal von der Jostabeere gehört? Die Jostabeere ist eine besonders aromatische Kreuzung aus schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere. Die Wortneuschöpfung „Josta“ ist eine Mischform aus den Namen der beiden Ursprungspflanzen Johannisbeere und
Stachelbeere.
Ernährungswissenschaftler bezeichnen die Johannisbeere auch als „Brainfood“, da sie besonders viele Anthocyane enthält. Anthocyane sind starke Antioxidantien, die die Zellen und das Gehirn vor Giftstoffen schützen. Beeren können daher den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamen und wirken altersbe-
dingten Erkrankungen wie Alzheimer entgegen.
Zudem wirken schwarze Johannisbeeren entzündungshemmend, wassertreibend und beugen dem Risiko eines Herzinfarktes vor.
Das bekannteste Getränk, dass aus den schwarzen Johannisbeeren hergestellt wird ist der Crème de Cassis Likör. Mischt man diesen mit Weißwein erhält man den fruchtigen Kir Cocktail. Wer es lieber etwas spritziger mag, mixt ihn mit Champagner (Kir Royal).
Aus frischen Früchten wie Johannisbeeren lassen sich köstliche Marmeladen und Gelees kochen. (Foto: Südzucker)
Beinahe durchscheinend muten die weißen Johannisbeeren an (Foto: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse)
Weiße Johannisbeeren
Die Weiße Johannisbeere ist keine natürliche, sondern eine Zuchtform der Roten Johannisbeere.
Weiße Johannisbeeren sind milder im Geschmack als ihre roten Verwandten.
Text: Maresa Dusek
Rezepte mit Johannisbeeren
Aus Johannisbeeren lassen sich herrliche Kuchen backen (Foto: Grüters)
Bewerten Sie diesen Artikel
Bitte stimmen Sie ab, wenn Sie diesen Artikel weiterempfehlen wollen.