Um unsere Lieben zu erfreuen, holen wir zu besonderen Festen sorgfältig gehütete Schätze hervor: Funkelnde Kristallgläser finden ihren Platz auf kunstvoll gewebten Tischtüchern, kostbares Porzellan wird neben glänzendem Silberbesteck arrangiert.
Die Tradition von Silberbesteck reicht weit zurück. Seit der Römerzeit ist Silber als edles Material für Besteck und Geschirr bekannt. Aber auch als Münzen wurde Silber lange Zeit verwendet. Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert wurde mit Silbergeld gezahlt.
Um den Bedarf an dem Edelmetall zu decken, wurde in Deutschland vielerorts nach dem wertvollen Rohstoff gegraben. Im Harz, im Südschwarzwald, im Münstertal und am Feldberg wurde Silber entdeckt. Der größte und bis heute bekannteste Silberproduzent im Mittelalter war jedoch Schwaz in Tirol. Das
Bergwerk steht Besuchern zur Besichtigung offen.
Am anderen Ende Europas wurde vor rund 200 Jahren vom Bremer Silberschmiedemeister Martin Heinrich Wilkens die älteste Silbermarke der Welt gegründet.
Deutsche Kaiser, der russische Zarenhof und viele Fürstenhäuser orderten dort seit dem ihr Silberbesteck.
Bis heute fertigt die
Silbermanufaktur Wilkens künstlerische Tafelaccessoires, Geschenkartikel und Silberbesteck. Kostbarkeiten, die jede Mahlzeit zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.
Doch was ist eigentlich so besonders an Silberbesteck? Wie pflegt man es richtig und wie wird Silberbesteck aufbewahrt?
Auf der nächsten Seite finden Sie Experten-Tipps der Bremer Silberschmiede Wilkens zum Umgang mit Silberbesteck.