Bücher-Special
Ab 28. Juni überall im Buchhandel:
Ab 28. Juni überall im Buchhandel: "Wildblumensommer" von Kathryn Taylor. (Foto: iStock/stephenmeese, Bastei Lübbe)

Ein Sommer in Cornwall

Pünktlich zur Urlaubszeit ist der Roman "Wildblumensommer" von Kathryn Taylor erschienen. Wir haben vorab mit der Bestseller-Autorin über ihr neues Buch gesprochen.

Kathryn, am 28. Juni erscheint Ihr neuer Roman "Wildblumensommer". Erzählen Sie doch bitte kurz worum es geht.

Es geht um zwei Freundinnen – Zoe und Rose. Die beiden führen sehr unterschiedliche Leben, Zoe ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau aus London und Rose alleinerziehende Mutter in einem kleinen Dorf in Cornwall. Als sie für zehn Tage die Häuser tauschen, bringt das ziemlich viel Chaos und unverhofft auch die Liebe zurück in ihr Leben. Es ist nur nicht ganz so einfach, denn Rose hat ihrem neuen Freund Simon verschwiegen, dass sie drei Kinder hat, und Zoe verheimlicht ihrem Jugendfreund Jack, für den sie immer noch Gefühle hat, dass ihr eine gefährliche Operation bevorsteht. Und dann ist da noch das Geheimnis um den Tod ihres Bruders, das Zoe in der kurzen Zeit, die ihr vielleicht nur noch bleibt, unbedingt klären muss.

Ihr Roman spielt zu großen Teilen in Cornwall. Was macht für Sie den Reiz dieser Region aus?

Dass es gleichzeitig rau und lieblich ist. Cornwall hat diese beeindruckende Küstenlinie mit atemberaubenden Steilküsten und herrlichen Sandstränden, bietet aber auch viel sattes Grün und exotische Pflanzen, die in dem besonderen Klima dort gut gedeihen. Es ist ein kleines Paradies.

Da haben wir uns vertan!


    In der aktuellen August-Ausgabe von Wohnen & Garten schreiben wir auf Seite 73, Kathryn Taylor stamme aus Großbritannien. Die Autorin ist jedoch keine gebürtige Britin, sondern Deutsche. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.


Sind Sie oft dort?

Ich bin sehr oft in England. Cornwall ist dabei ein besonders schönes Reiseziel, aber ich bin auch gerne in anderen Gegenden der Insel unterwegs. Meine Trilogie "Daringham Hall“ zum Beispiel spielt in East Anglia, wo Prinz William mit seiner Familie wohnt, und meine Weihnachtsgeschichte "Mission Mistelzweig“ im schönen Lake District in Nordengland.
Haben Sie einen besonderen Lieblingsort in Cornwall?

Da könnte ich mich gar nicht entscheiden. Ich habe dort schon so viele schöne Orte entdeckt. Die hübschen kleinen Hafenstädtchen haben alle sehr viel Charme und es gibt unzählige wunderbare Gärten zu bewundern.

Sie sagen, der Küstenort Padstow stand Pate für das fiktive Penderak im Buch. Haben Sie dort auch geschrieben?

Ja, tatsächlich habe ich Teile des Romans während eines Aufenthaltes in Cornwall geschrieben. Wir hatten ein wunderschönes Ferienhaus in der Nähe von Padstow, und das war eine großartige Inspiration für die Geschichte.

Wie lange haben Sie an der Geschichte von Zoe und Jack geschrieben?

Etwas mehr als ein halbes Jahr.
„Wildblumensommer“ ist bereits Ihr neunter Roman. Sie haben früh angefangen zu schreiben. Stimmt es, dass Sie Ihre erste Geschichte mit elf veröffentlicht haben?

Kathryn Taylor: Ja, das stimmt. Es war eine Kurzgeschichte, die in unserer Lokalzeitung abgedruckt wurde. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wie es dazu kam, aber ich weiß noch, dass ich dafür ein kleines Honorar bekommen habe. Das war ein tolles Gefühl. Es hatte mir viel Spaß gemacht, die Geschichte zu schreiben, und der Gedanke, dass mir jemand Geld dafür gibt und ich vielleicht eines Tages vom Schreiben leben kann, war verlockend. Deshalb beschloss ich damals, Schriftstellerin zu werden. Dass das nicht so einfach ist, habe ich erst später gemerkt, und ich bin erst ein paar berufliche Umwege gegangen, bevor es geklappt hat.

Wovon handelt diese erste Geschichte?

Von einer Eintagsfliege, die die kurze Lebenszeit, die ihr bleibt, nicht richtig nutzt. Es war eine hochmoralische Geschichte – aber dem Redakteur der Zeitung muss sie gefallen haben.

Die „Daringham Hall“-Trilogie, die „Colours of Love“-Reihe – Ihre bisherigen Bücher – sind meist Teil einer Reihe. Wird es auch ein Wiedersehen mit Zoe und Jack geben?

Nein, ich denke nicht. „Wildblumensommer“ ist eine in sich abgeschlossene Geschichte, und ich habe nicht das Gefühl, dass es noch mehr zu erzählen gibt. Außerdem arbeite ich schon am nächsten Buch, in dem es um neue Helden geht, die den Lesern hoffentlich auch wieder gefallen werden.
Schlagworte zum Artikel: AutorinBücherInterview

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