Abseits der Pisten
Winter in Toggenburg (Foto: Toggenburg, Schweiz ©swiss image)
In den schneesicheren Regionen der Schweiz lassen sich auf ausgeschriebenen Schneeschuh-Wanderrouten noch beschauliche Ruhe und spektakuläre Aussichten entdecken (Foto: Toggenburg, Schweiz ©swiss image)


Vergnügen im Schnee


Weicher Schnee und glitzernde Eiskristalle machen Lust auf eine romantische Winterwanderung. Gut gelaunt stapfen wir durch die zauberhafte weiße Winterwelt, gespannt, was uns hinter der nächsten Bergkuppe erwartet…

Stille liegt über den verschneiten Hügeln, die letzten Schneeflocken schweben geräuschlos zu Boden, jede für sich ein kristallines Meisterwerk. Wunderschön glitzert die Landschaft unter der weißen Decke – und lädt förmlich dazu ein, den neuen Tag draußen zu verbringen!
Winterwandern (Foto: Jack Wolfskin)
Beim Wandern im Winter ist eine gute Ausrüstung unabdingbar: Atmungsaktive Kleidung, Thermojacken und die passenden Rucksäcke gibt es z.B. von Jack Wolfskin (Foto: Jack Wolfskin)

Nichts wie raus: Heute unternehmen wir eine Schneeschuhwanderung. Am besten kleidet man sich dafür im praktischen Zwiebellook. Wo die Sonne hinkommt, merkt man ihre zunehmende Kraft, in schattigen Mulden jedoch kann es noch empfindlich kalt sein. Lieber packt man noch einen Pulli mehr in den Rucksack. Auch ein bisschen Proviant muss mit: Bewegung an frischer Luft macht hungrig und heißer Tee aus der Thermoskanne wärmt, sollten wir frösteln...

Schlitten fahren – eine Freude für Groß und Klein

Als Kinder sausten wir von früh bis spät die Rodelbahnen hinab, auf Holzschlitten oder den schnelleren Bobs, zur Not auch mal auf dem Hosenboden. Das war ein Spaß … Aber warum eigentlich auf die Gaudi verzichten? Der Entschluss ist schnell gefasst. Warm eingepackt machen wir uns mit einem alten Schlitten und der größten Vorfreude auf den Weg. Hinaus in den Schnee, zurück zu den unbeschwerten Vergnügen der Kindheit.

Vergnügen im Schnee (Foto: Fjällräven)
Egal ob Schneeschuhwandern, Rodeln oder Langlaufen – damit der Tag im Schnee gelingt, gibt der Experte in Sachen Ausstattung Fjällräven hilfreiche Tipps (Foto: Fjällräven)

Völlig außer Puste, verzaubert von den Eindrücken und mit großem Appetit kommen wir nach Hause. Jetzt gönnen wir uns erstmal heißen Punsch zum Aufwärmen, dann kommt eine deftige Gulaschsuppe auf den Tisch. Das haben wir uns verdient! Am nächsten Morgen werden wir ganz sicher in jeder Faser unseres Körpers spüren, dass wir auf ungewohnten Pfaden gewandelt sind... Nichts desto trotz planen wir bereits den nächsten Ausflug in den Schnee. Wohin wird´s wohl gehen?

Unsere Touren-Vorschläge

Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH
Natur erleben
Über 300 km gewalzte Winterwanderrouten führen über leicht ansteigenden Waldwege und belohnen uns mit herrlichen Ausblicken bis in die Vogesen und Schweizer Alpen. Damit aber die Tiere nicht in ihren Rückzugsräumen aufgeschreckt werden, sind spezielle Schneeschuhtrails an der Schwarzwaldhochstraße im Norden, am Brandenkopf im mittleren Schwarzwald und am Feldberg im Süden ausgewiesen. In fast allen Wintersportorten im Schwarzwald kann man sich Schneeschuhe ausleihen oder an einer geführten Wanderung teilnehmen. Die Preise für geführte Tagestouren inklusive Leihausrüstung schwanken zwischen etwa 10 und 40 Euro. Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH » Hier finden Sie die Schneeschuhtouren im Schwarzwald.
Wandern in der Schweiz (Foto: Swiss Image)
Herrliches Bergpanorama
Die Schweiz bietet Schneesicherheit und fantastische Ausblicke. Viele Naturparks zeigen sich gerade jetzt von ihrer schönsten Seite. Neben den präparierten Wegen, die auch für genussvolle Spaziergänger leicht gehbar sind, führen markierte Schneeschuhtrails tiefer in die Wildnis. Doch auch wenn der Schnee die darunter liegende Natur schützt und uns verleitet, in unbekannte Gebiete vorzudringen, hält man sich besser an die Markierungen – die Tiere werden es danken! Foto: Swiss Image » Hier geht´s zu den Schweizer Parks und Touren
Winterliches Tirol (Foto: TirolWerbung)
Für Ambitionierte
Im österreichischen Herz der Alpen erwarten Sie abwechslungsreiche Angebote – 15 Tiroler Regionen haben sich ganz speziell auf das Wintervergnügen fernab der quirligen Skipisten und geschäftigen Ferienorte spezialisiert. Zahlreiche geräumte Winterwander-Routen von einfach bis schwer werden Einsteigern und Spaziergängern gerecht. Wer es sportlicher mag, stapft mit Schneeschuhen über unberührte Schneeflächen oder flitzt auf zwei Kufen rasant ins Tal. Foto: TirolWerbung » Hier geht´s zur Übersicht über die Winteraktivitäten in Tirol
Foto: Bad Kleinkirchheim auf flickr.com
Für die ganze Familie
In den Höhenlagen Deutschlands finden sich einige gut präparierte Rodelbahnen für kleine und großer Flitzer. Etwa die Naturrodelbahn am Rennsteiggarten im Biathlon-Mekka Oberhof (Thüringer Wald), die in weiten Serpentinen über 2 km Länge ins Tal führt und bestens für Einsteiger geeignet ist.
Mit 971 Metern ist der Wurmberg in Niedersachsen zwar nicht so hoch wie manch anderer Berg, aber die Rodelbahn kommt dennoch ohne Schneekanonen aus. Bequem geht es mit der Gondelbahn zur Mittelstation und von dort über lange Geraden und mildes Gefälle bergab.
Anspruchsvoller ist die Rodelbahn am Geißkopf im Bayerischen Wald. Ist man mit der Sesselbahn oben angekommen, geht es breit gewalzt durch den Wald bergab, wobei einige kurze, problemlos zu fahrende Steilstücke für leichten Nervenkitzel sorgen.
Mit einem herrlichen Panoramablick punktet die Wallbergbahn in Bayern. Von der Bergstation genießt man eine traumhafte Aussicht auf den Tegernsee und die Bayerischen Alpen. Die längste Naturrodelbahn Deutschlands hat es aber in sich: Enge Passagen und Kurven verlangen vorausschauendes und rücksichtsvolles Fahren. Foto: Bad Kleinkirchheim auf flickr.com » Hier geht´s zu den Rodelbahnen in Deutschland
Schlagworte zum Artikel: WinterSchneeWintersportSchneeschuhwandernWandernRodeln
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